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Auf
den Spuren von Ladislaus Almásy
Libyen-Ost
21 Tage
Der Osten
Libyens zählt zu den einsamsten und trockensten Regionen
der Sahara. Dieses abgelegene Gebiet wird nur sehr selten
von Reisenden besucht. Diese Reise richtet sich vor allem
an „Entdecker“, welche die klassischen Ziele der
Sahara bereits kennen und neue Gebiete erkunden möchten.
Natürlich können auch abenteuerlustige Sahara-Neulinge
an dieser Reise teilnehmen.
Das Jabal Awaynat-Gebirge liegt im Grenzdreieck der Länder
Ägypten, Sudan und Libyen. Es erreicht eine Höhe
von ca. 1900 Meter. In den Tälern, die von Libyen aus
erreichbar sind, befinden sich viele gut erhaltene Felsmalereien
und Gravuren. Das Gebirge besteht aus Granit und bietet grandiose
landschaftliche Eindrücke.
Diese Reise führt größtenteils durch touristisches
Niemandsland und erschließt viele neue unbekannte Regionen
in der Libyschen Wüste. |
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Von
Sebha gelangen wir auf guter Asphaltstraße nach Majdul (ca.200
km). Hier zweigen wir nach Osten ab und erreichen den Jabal Bin Ghanimah.
Am Ostabruch fahren wir querfeldein nach Süden und erreichen
nach ca. 2-3 Tagen den Wau an Namus (Mückenkrater).
Es ist ein 200 m hoher, erloschener Vulkan, dessen Magmakammer in
jüngerer erdgeschichtlicher Zeit eingebrochen ist. Die Caldera
hat einen Durchmesser von ca. 3 km. Der Vulkankegel befindet sich
im Zentrum, man kann ihn leicht besteigen. Er wird von verschieden
farbigen Seen gesäumt, deren Ufer mit Schilf bewachsen sind.
Vom Wau an Namus führt uns unsere Reise weiter nach Osten durch
ein völlig menschenleeres Gebiet, bis wir die herrlichen Dünen
des Erg Rabianah durchqueren und die Oase Tazurbu erreichen. Hier
bieten sich erstmals wieder Versorgungsmöglichkeiten. Weiter
geht es nach Süden durch die Dünen. Nach ca. 100 km erreichen
wir die malerische Oase Bzima. Die Häuser wurden vor einigen
Jahren aufgegeben. Hier befindet sich ein rötlicher Salzsee,
inmitten von Sanddünen. Weiter geht es durch die Dünen bis
Rabianah und Kufra.
Kufra war lange Zeit Hauptsitz des sehr einflussreichen Senussi-Ordens
und für Europäer nicht zugänglich. Der deutsche Forschungsreisende
Gerhard Rohlfs erreichte als Erster die legendäre Oase im Jahre
1879.
Von Kufra reisen wir zum Jabal Arknu und ganz an die sudanesisch-ägyptische
Grenze ins landschaftlich sehr reizvolle Jabal
al Awaynat-Gebiet. Wir werden uns hier einige Tage |
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aufhalten
und in den wunderschönen Tälern Felsmalereien und Gravuren
entdecken.
Am 18. Längengrad führt
unsere Route nun nach Norden, wir umfahren die Jabal Hawaish-Berge,
ein fast unbekanntes Gebiet und erreichen die Große Sandsee,
die sich weit nach Ägypten erstreckt. Nach abenteuerlichen Dünenüberquerungen
können wir wieder in Tazurbu unsere Vorräte ergänzen.
Auf der alten Verbindungsstrecke nach Zilla reisen wir weiter, die
Landschaft ist hier unendlich flach und lebensfeindlich, bald zweigen
wir aber nach Westen ab, und erreichen eine abwechslungsreiche Landschaft
mit vielen Zeugenbergen. Zurück in die Zivilisation gelangen
wir auf interessanter Strecke am Lavastrom Al Haruji nach Norden bis
Al Foghaha.
Rückfahrt nach Sebha auf guter Asphaltstraße (ca. 250 km).
Dies ist eine Pilotreise. Sie führt durch extrem einsame und
teils unbekannte Gebiete. Die Streckenführung kann aus Sicherheitsgründen
(Grenzgebiet) und wegen besonderer Umstände geändert werden! |
Leistungen:
Transport im Geländewagen, 3 - 4 x HP in den Städten,
VP in der Wüste, Camping- und Wüstenausrüstung,
Reiseapotheke, Versicherungspaket, Reiseartikel.
Zusatzkosten: Flug nach Sebha ca. Euro 700,-
Visum an der Grenze ca. Euro 55,- Taschengeld ca. Euro 100,-
Teilnehmer: 5-6 Personen
Preis: € 2.450,– |
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