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Eine Reise nach Timbuktu
Mali
15 Tage

Mali ist reich an Völkern, Kulturen und Traditionen. Im alten Djenné am Niger steht das größte Lehmbauwerk der Welt, die Große Moschee. Ein weiterer Höhepunkt sind die legendären Dogon und ihre Dörfer an der Falaise von Bandiagara. Hier werden wir eine dreitägige Wanderung durch das faszinierende Dogongebiet unternehmen und so einen nachhaltigen Eindruck in das Leben der Dogon gewinnen. Die dreitägige Reise mit einer traditionellen Pinasse von Konna nach Timbuktu wird ein unvergessliches Erlebnis sein. Das legendäre Timbuktu am Rande der Wüste und die atemberaubenden Gebirgslandschaften der Homboriberge sind weitere Höhepunkte dieser Reise.

 
1. Tag: Flug von München nach Bamako. Transfer zum Hotel
2.-3. Tag: Fahrt von Bamako vorbei an malerischen Dörfern nach Djenné. Djenné liegt am Bani-Fluß und wird immer wieder als schönste Stadt Malis bezeichnet. Sie wurde um 1400 n.Chr. erbaut und 1998 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Montags findet hier immer der große Montagsmarkt statt, er ist Treffpunkt der verschiedenen Bevölkerungsgruppen des Niger-Binnendeltas. Der lebhafte Markt mit unzähligen Kaufleuten, sowie Bauern, Fischern und Hirten ist ein großartiges Erlebnis. Die Hintergrundkulisse des Marktgeschehens bildet die große Moschee in Djenné. Hotelübernachtung in Djenné. Am Nachmittag des nächsten Tages fahren wir weiter nach Sévaré. (Hotelübernachtung)
4.-7. Tag: Vormittags besichtigen wir Mopti, das „Venedig Westafrikas“. Der Ort ist die Handelsmetropole des Niger-Binnendeltas. Auf den Märkten findet man vor allem Trockenfisch und Vieh, aber auch Steinsalz aus der malischen Sahara. Wir besichtigen den Handwerkermarkt, und den bunten Hafen, sowie eine „Werft“ der Pinassen. Anschließend fahren wir nach Konna, wo wir unsere Flussfahrt nach Timbuktu beginnen. Wir übernachten in unseren Zelten am Ufer des Niger. Unsere Pinasse ist ein ca. 12 Meter langes überdachtes, komfortabel eingerichtetes Holzboot mit Bordküche. Bald erreichen wir den Debo-See, die Heimat vieler Wasservögel. Wir begegnen Bozo-Fischern, Ackerbauern der Sonrai und Tuareg-Nomaden. Wir genießen die Schönheit der vom Wasser bestimmten Landschaft und die Stille am Fluss. Ab Niafounké verläuft der Niger dann in Schlingen nach Nordosten, Sanddünen säumen nun die Ufer. Am Nachmittag des 7. Tages erreichen wir den Pinassenhafen von Timbuktu. Transfer zum Hotel.
8. Tag: Timbuktu, im 12 Jh. gegründet, legendäre Stadt, Symbol für das Ende der Welt. Lange Zeit hielten sich Gerüchte vom unermesslichen Reichtum der geheimnisvollen Stadt und goldenen Dächern der Häuser. Viele Forscher zog es dorthin. Der erste, der die Reise überlebte, war der Franzose René Caillé, der Timbuktu im Jahr 1828 erreichte. Er konnte jedoch nur von Häusern aus Lehm berichten. Wir besuchen die Altstadt und die älteste Lehm-Moschee aus dem 12 Jh. Das Wohnhaus Caillés ist noch erhalten, ebenso die Häuser der Afrika-Forscher Heinrich Barth und Gordon Laing, der in Timbuktu ermordet wurde. Am Nachmittag fahren wir mit dem Geländewagen auf sandiger Piste (220 Kilometer) in Richtung Douentza. Kurz vor Douentza erreichen wir das beeindruckende Gandamia-Massiv.
9. Tag: Heute fahren wir weiter nach Hombori, zu den berühmten Tafelbergen. Diese Landschaft zählt zu den schönsten in ganz
  Westafrika, die steil aufragende „Main de Fatma“ (Hand der Fatima) ist sicher die markanteste Felsformation der Hombori-Berge. Übernachtung in einem Campement.
10. Tag: Wir steigen auf Felstreppen zum Sattel der Main de Fatma und genießen die traumhafte Aussicht auf die endlos weite Sahel-Landschaft. (Gehzeit ca. 3 Stunden) Rückfahrt nach Douentza. Hier zweigen wir auf eine holprige Piste ab, die durch sehr schöne Landschaften ca. 80 Kilometer nach Bandiagara führt. Von hier geht es weiter nach Sangha, Ausgangspunkt unserer Dogon-Trekkingtour. (Hotelübernachtung)
11-13. Tag: Die nächsten drei Tage sind wir zu Fuß im Dogon-Gebiet unterwegs, und zweimal in den Dörfern (einfache Campements) übernachten. Bei langsamem Trekking-Tempo ergeben sich Kontakte zu den Menschen, lassen sich Architektur und Landschaft ohne Eile genießen, und man bekommt einen nachhaltigen Eindruck vom kulturellen Reichtum dieses Volkes. Wir starten unsere Tour in Kundu-Gina, und wandern immer am Felsabbruch entlang durch die pittoresken, teilweise an den Felsen klebenden, Dörfer bis nach Nombori. Natürlich bieten sich unterwegs immer wieder interessante Abstecher an, wie der See bei Amani mit seinen Krokodilen. (Gehzeiten bei der Trekkingtour ca. 5 Stunden täglich). Am 3. Tag erreichen wir Nombori und werden von den Fahrzeugen zurück nach Sangha gebracht. (Hotelübernachtung).
14. Tag: Heute fahren wir nach Ségou, der ehemaligen Residenzstadt der Bambara-Könige. Ségou liegt am Niger, und wird auch die „Stadt der 4444 Balazans“ bezeichnet, das sind Akazien mit fast weißen Stämmen. Am Nachmittag haben wir Zeit Ségou zu besichtigen, oder uns einfach am hoteleigenen Pool auszuruhen. 15. Tag Rückfahrt nach Bamako. Bis zum Rückflug haben wir noch Zeit durch die Märkte zu bummeln, anschließend Rückflug nach München.
Leistungen: 6 Hotelübernachtungen, Transport im Mini-Bus oder Geländewagen, 3 Tage Pinassenfahrt, 3 Tage Trekking im Dogon-Gebiet, Vollpension, Zelt, einheimische Führer während der ganzen Reise
Österreichische Reiseleitung: Bernhard Etzl
Zusatzkosten: Flug nach Bamako ca. EUR 600.- bis 700.-, Visum, Taschengeld
Teilnehmer: 10-14 Personen
Preis: EUR 2.350.-
 
     
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