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Zum Musikfestival nach Essakane - Timbuktu
Mali
15 Tage

Mali liegt an der Südgrenze der Sahara, wo die Wüste in die Steppe übergeht. Es ist ein riesiges Land – reich an Völkern, Kulturen und Traditionen. Mali ist kulturhistorisch besonders interessant, ist es doch die Wiege vergangener afrikanische Reiche. Noch heute entdeckt man vielerorts unverkennbare Züge einstiger Pracht. Im alten Djenné am Niger steht das größte Lehmbauwerk der Welt, die „Große Moschee“.
Alljährlich findet westlich von Timbuktu, im kleinen Tuareg - Dorf Essakane, das „Festival au Desert“ statt, wo sich die besten Musiker aus Mali, den Nachbarstaaten, aber auch aus Europa zum lokalen Großereignis treffen. Die musikalischen Veranstaltungen finden vom 8. bis 10. Jänner, nachts in mehreren Dünentälern bei romantischem Fackelschein statt.
Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise sind die legendären Dogon und ihre Dörfer an der Falaise von Bandiagara, ein 200 Kilometer langer und bis zu 300 Meter hoher Sandsteinabbruch. Hier werden wir eine dreitägige Wanderung durch das faszinierende Dogongebiet unternehmen und so einen nachhaltigen Eindruck in das Leben der Dogon gewinnen.
Die dreitägige Reise mit einer traditionellen Pinasse (ein 10 Meter langes Holzboot mit Motor) von Konna nach Timbuktu wird ein unvergessliches Erlebnis sein. Hier sammeln wir Eindrücke des afrikanischen Alltags der Völker am Niger.

 
1. Tag: Flug von München nach Bamako. Transfer zum Hotel

2.-3. Tag:
Fahrt von Bamako vorbei an malerischen Dörfern nach Djenné. Djenné liegt am Bani-Fluß und wird immer wieder als schönste Stadt Malis bezeichnet. Montags findet hier der große Montagsmarkt statt, er ist Treffpunkt der verschiedenen Bevölkerungsgruppen der Niger-Binnendeltas. Der lebhafte Markt mit unzähligen Kaufleuten, sowie Bauer, Fischern und Hirten ist ein großartiges Erlebnis. Die Hintergrundkulisse des Marktgeschehens bildet die große Moschee in Djenné. Hotelübernachtung in Djenné. Am Nachmittag des nächsten Tages fahren wir weiter in Richtung Sévaré. Übernachtung im Zelt.

4.-7. Tag: Vormittags geht es weiter nach Mopti, das „Venedig Westafrikas“. Der Ort ist die Handelsmetropole des Niger-Binnendeltas. Auf den Märkten findet man vor allem Trockenfisch und Vieh, aber auch Steinsalz aus der malischen Sahara. Wir besichtigen den bunten Hafen, sowie eine „Werft“ der Pinassen. Anschließend fahren wir nach Konna, wo wir unsere Flussfahrt nach Timbuktu beginnen. Unsere Pinasse ist ein ca. 12 Meter langes überdachtes, komfortabel eingerichtetes Holzboot mit Bordküche. Bald erreichen wir den Debo-See, die Heimat vieler Wasservögel. Wir begegnen Bozo-Fischern, Ackerbauern der Sonrai und Tuareg-Nomaden. Wir genießen die Schönheit der vom Wasser bestimmten Landschaft und die Stille am Fluß. Ab Niafounké verläuft der Niger dann in Schlingen nach Nordosten, Sanddünen säumen nun die Ufer. Am Nachmittag des 7. Tages erreichen wir den Pinassenhafen von Timbuktu. Transfer zum Hotel.

8. Tag: Timbuktu wurde im 12 Jh. gegründet, eine legendäre Stadt, Symbol für das Ende der Welt. Lange Zeit hielten sich Gerüchte vom unermesslichen Reichtum der geheimnisvollen Stadt und goldenen Dächern der Häuser. Wir besuchen die Altstadt, und die älteste Lehm-Moschee aus dem 12.Jh. Das Wohnhaus Cailles ist noch erhalten, ebenso die Häuser der Forscher Heinrich Barth und Gordon Laing. Am Nachmittag fahren wir ca. 70 km nach Essakane, einem kleinen Tuareg-Dorf, wo alljährlich das „Festival au Desert“ stattfindet. Übernachtung in Essakane.

9. Tag: Wir bleiben in Essakane, mischen uns ins bunte Treiben, die Tuareg bieten ihre Schmuckarbeiten an. Wir unternehmen eine Wanderung, oder eine Kameltour, am Abend finden wieder Musikvorführungen statt. Übernachtung in Essakane.

10. Tag: Rückfahrt nach Timbuktu, und weiter über Douentza bis nach Sanga. Mögliche Besichtigung von Songo, einem malerischen Dogon-Dorf.

11.-13. Tag: Die nächsten drei Tage sind wir zu Fuß im Dogon-Gebiet unterwegs, und werden zweimal in den Dörfern in einfachen Campements übernachten. Bei langsamem Trekking-Tempo ergeben sich Kontakte zu den Menschen, lassen sich Architektur und Landschaft ohne Eile genießen, und man bekommt einen nachhaltigen Eindruck vom kulturellen Reichtum dieses Volkes. Wir starten unsere Tour in Sanga, und wandern am Fesabbruch entlang durch die pittoresken, teilweise an den Felsen klebenden Dörfer bis nach Nombori oder Dourou. Natürlich bieten sich immer wieder interessante Abstecher, wie der See bei Amani mit seinen Krokodilen. (Gehzeiten bei der Trekkingtour ca. 5-6 Stunden täglich). Am 3. Tag werden wir von den Fahrzeugen zurück nach Sévaré gebracht. Hotelübernachtung.

14. Tag: Heute fahren wir nach Ségou, der ehemaligen Residenzstadt der Bambara-Könige. Ségou liegt am Niger, und wird auch die Stadt der 4444 Balazans bezeichnet - das sind Akazien mit fast weißen Stämmen. Am Nachmittag haben wir Zeit Ségou zu besichtigen, oder uns einfach am hoteleigenen Pool auszuruhen.

15. Tag: Rückfahrt nach Bamako. Bis zum Rückflug haben wir noch Zeit durch die Märkte zu bummeln, anschließend Rückflug nach München.
Termine: 01.01.2011 - 15.01.2011
Teilnehmer: 5-8 Personen
Preis: EUR 2.350.-

Leistungen:
Sämtliche Hotelübernachtungen, Transport im Mini-Bus oder Geländewagen, 3 Tage Pinassenfahrt, 3 Tage Trekking im Dogon-Gebiet, Vollpension, Campingausrüstung, Eintrittsgebühr Musikfestival, einheimische Führer während der ganzen Reise
Reiseleitung: Bernhard Etzl
Zusatzkosten: Flug nach Bamako ca. EUR 790.-, Visum EUR 40.-
 
         
     
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