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Zum Musikfestival nach Essakane - Timbuktu
Mali - Musikfestival
15 Tage

Mali liegt an der Südgrenze der Sahara, wo die Wüste in die Steppe übergeht. Es ist ein riesiges Land – reich an Völkern, Kulturen und Traditionen. Mali ist kulturhistorisch besonders interessant, ist es doch die Wiege vergangener afrikanische Reiche. Noch heute entdeckt man vielerorts unverkennbare Züge einstiger Pracht. Im alten Djenné am Niger steht das größte Lehmbauwerk der Welt, die „Große Moschee“. Alljährlich findet in Timbuktu das „Festival au Desert“ statt, wo sich die besten Musiker aus Mali, den Nachbarstaaten, aber auch aus Europa zum lokalen Großereignis treffen. Die musikalischen Veranstaltungen finden Anfang Jänner, nachts in den Dünen bei romantischem Fackelschein statt. Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise sind die legendären Dogon und ihre Dörfer an der Falaise von Bandiagara, ein 200 Kilometer langer und bis zu 300 Meter hoher Sandsteinabbruch. Hier werden wir auch Wanderungen durch das faszinierende Dogongebiet unternehmen und so einen nachhaltigen Eindruck in das Leben der Dogon gewinnen. Die dreitägige Reise mit einer traditionellen Pinasse (ein 10 Meter langes Holzboot mit Motor) von Timbuktu nach Konna wird ein unvergessliches Erlebnis sein. Hier sammeln wir Eindrücke des afrikanischen Alltags der Völker am Niger.

 
1. Tag: Flug von München über Paris nach Bamako. Transfer zum Hotel.

2. Tag: Fahrt von Bamako mit unseren Toyota-Landcruisern auf guter Asphaltstraße nach Segou, der ehemaligen Residenzstadt der Bambara-Könige. Nach dem Mittagessen besichtigen wir Alt-Segou, ein malerisches, traditionelles Dorf am Niger. Hotelübernachtung in Segou.

3. Tag: Weiterfahrt nach Djennè. Djennè liegt am Bani-Fluß und wird immer wieder als schönste Stadt Malis bezeichnet. Hier ist Treffpunkt der verschiedenen Bevölkerungsgruppen des Niger-Binnendeltas. Besonders interessant ist die Lehm-Architektur der Stadt und die weltberühmte „große Moschee“ das Wahrzeichen der Stadt. Am Nachmittag besichtigen wir den Kern der Stadt mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Hotelübernachtung.

4. Tag: Weiterfahrt nach Douenza, hier zweigen wir ab auf die Piste, die uns nach Timbuktu führt. (ca.200 km). Die Landschaft wird zunehmend trockener und sandiger, rechts geht es am beeindruckenden Gandamia-Gebirgszug vorbei. Gegen Abend erreichen wir die Anlegestelle am Niger und fahren mit der Fähre hinüber nach Korioumè dem Hafen Timbuktus. Nach einigen Kilometern erreichen wir die legendäre Stadt am Rande der Wüste. Hotelübernachtung.

5. Tag: Timbuktu die legendäre Stadt, Symbol für das Ende der Welt wurde im 12. Jh. gegründet. Lange Zeit hielten sich Gerüchte vom unermesslichen Reichtum der geheimnisvollen Stadt und goldenen Dächern der Häuser. Wir besuchen die Altstadt und die älteste Lehm-Moschee aus dem 12. Jh. Das Wohnhaus von Renè Cailles ist noch erhalten, ebenso die Häuser der Forscher Heinrich Barth und Gordon Laing. Am späten Nachmittag fahren wir hinaus in die Dünen zum Festival und richten hier unweit der Bühne unser Lager ein. Die Musikgruppen spielen zwischen 20 Uhr und 3 Uhr in der Früh. Zeltübernachtung.

6. Tag: Auch am Tag ist hier jede Menge los. Die Tuareg mit ihren eleganten Rennkamelen ziehen durch die Dünenlandschaft. Wer will, kann eine Wanderung oder eine Kameltour durch die Sanddünen hinter Timbuktu unternehmen. Am Nachmittag können alle Teilnehmer im Hotel duschen. Zeltübernachtung.

7 - 9. Tag: Heute beginnen wir unsere Flussfahrt nach Konna. Unsere Pinasse ist ein ca. 12 Meter langes, überdachtes, komfortables eingerichtetes Holzboot mit Bordküche und WC! Bis Niafounkè verläuft der Niger in Schlingen in südwestliche Richtung. Auch Dünen säumen sein Ufer. Wir genießen die Schönheit der vom Wasser bestimmten Landschaft und die Stille am Fluß. Wir begegnen Bozo-Fischern, Ackerbauern der Songai und Tuareg-Nomaden. Der Debo-See, den wir am letzten Tag überqueren, ist die Heimat vieler Wasservögel. Am Abend legen wir an schönen, ruhigen Plätzen an und errichten unser Lager. Zwei Zeltübernachtungen am Fluß. Am letzten Tag werden wir in Konna von den Fahrzeugen abgeholt – Rückfahrt nach Douenza. Hotelübernachtung.

10. Tag: Die Fahrt zu den Hombori-Bergen zählt zu den landschaftlich schönsten Strecken in ganz Westafrika. Wir unternehmen eine Wanderung auf den Pass der Main de Fatma (ca. 1 Stunde). Die Main de Fatma (Hand der Fatima) ist ein steil aufragender Gebirgsstock mit mächtigen Zinnen. Von hier fahren wir zurück in Richtung Douenza und zweigen auf einer Piste ab ins Dogon-Land. Am späten Nachmittag erreichen wir Douru und übernachten in einem hübschen Campement.

11. Tag: Nach dem Frühstück brechen wir zu einer sehr schönen Wanderung im Dogon-Gebiet auf. Bei langsamem Trekking-Tempo ergeben sich Kontakte zu den Menschen, lassen sich Architektur und Landschaft ohne Eile genießen und man bekommt einen nachhaltigen Eindruck vom kulturellen Reichtum dieses Volkes. (Gehzeiten 4-5 Stunden). Auf der Falaise erreichen wir die pittoresken, teilweise an den Felsen klebenden Dörfer Youga Piri und Yenndouma. Am späten Nachmittag erreichen wir wieder Douru. Übernachtung in unserem Campement.

12. Tag: Weiterfahrt an der Falaise entlang nach Ireli. Besichtigung, Mittagessen und kurze Wanderung durch das Dorf. Weiter geht es nach Amani, hier gibt es einen kleinen See mit vielen Krokodilen, die von den Dogon verehrt und geschützt werden. Weiterreise durch abwechslungsreiche wunderschöne Landschaften bis nach Bandiagara. Hotelübernachtung.

13. Tag: Nach kurzer Fahrt erreichen wir das malerisch gelegene Dorf Songo. Interessante Wandmalereien der Dogon befinden sich hinter dem Dorf an einer Felswand. Hier in Songo werden besonders schöne Decken und Webarbeiten von den Dorfbewohnern hergestellt. Fahrt nach Sevarè. Hotelübernachtung.

14. Tag: Kurze Fahrt nach Mopti, das „Venedig Westafrikas“. Der Ort ist die Handelmetropole des Niger-Binnendeltas. Auf den Märkten findet man vor allem Trockenfisch und Vieh, aber auch Steinsalz aus der malischen Sahara. Wir besichtigen den bunten Hafen sowie eine „Werft“ der Pinassen. Rückfahrt nach Segou. Hotelübernachtung.

15. Tag: Rückfahrt nach Bamako. Bis zum Rückflug haben wir noch Zeit, durch die Märkte zu bummeln, anschließend Rückflug nach Paris und München.

Termin: 02.01.2012 - 16.01.2012
Teilnehmer: 6 - 8 Personen
Preis: EUR 2.350.-


Leistungen:
sämtliche Hotelübernachtungen, Transport im Geländewagen, 3 Tage Pinassenfahrt, Wanderungen laut Programm, lokaler Führer Dogon-Land, Vollpension, Zelt und Matten, Eintrittsgebühr Musikfestival, einheimischer Führer
Reiseleitung: Bernhard Etzl
Zusatzkosten: Flug nach Bamako ca. EUR 830.-, Visum ca. EUR 40.-, Taschengeld
 
         
     
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